Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Künftig sind Smart Glasses in den Wiler Badis verboten.
In den Wiler Badis sollen Smart Glasses künftig verboten sein. Der Stadtrat unterstützt die Massnahme.
Wil Die Wiler Sportpark AG (WISPAG) nimmt das Verbot von Smart Glasses in ihrer neuen Hausordnung auf. Die Massnahme geht auf eine Interpellation von Meret Grob zurück. Die Stadtparlamentarierin der Grünen Prowil nahm in ihrem Schreiben an den Stadtrat Bezug auf einen Fall in Hamburg, bei dem eine Frau beim Baden im Bikini unwissentlich mit Smart Glasses aufgezeichnet wurde und die Aufnahmen danach in den sozialen Medien fand. Konkrete Fälle, bei denen im Sportpark Bergholz oder in der Badi Weierwise mittels Smart Glasses unbemerkt unzulässige Aufnahmen gemacht wurden, sind der Stadt Wil und der WISPAG derzeit keine bekannt. Der Stadtrat hält jedoch fest, dass solche Aufnahmen aufgrund der technischen Eigenschaften der Geräte unbemerkt erfolgen können. Die WISPAG überarbeitet derzeit ihre Hausordnung, die bis Ende 2026 angepasst werden soll. In diesem Zusammenhang ist das Verbot von Smart Glasses vorgesehen. Zudem will die WISPAG ein allgemeines Film- und Fotografierverbot prüfen. Das Personal der Stadt und der WISPAG sowie das Lehrpersonal der Wiler Schulen ist gemäss Stadtrat für den Umgang mit Fotos und Videos sowie den Datenschutz sensibilisiert. Die WISPAG weist mit einem Plakat auf das Fotografierverbot ohne Zustimmung hin. Diesbezüglich stehe das Unternehmen auch im Austausch mit dem Verband Hallen- und Freibäder Schweiz sowie mit Badi- und Hallenbad-Betreibern.
Linda Bachmann
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