Walter Gysel
stellt den Chor Mundo Unido im WN-Vereins-Domino vor.
Seit dem 12. November 2025 ist die Baustelle für die Dreifachturnhalle und das Musikschulzentrum gesperrt.
Die geplante Dreifachturnhalle und das Musikschulzentrum Feld in Flawil werden in diesem Jahr nicht eröffnet. Grund sind unvorhergesehene Verzögerungen auf der Baustelle.
Flawil «Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse ist klar, dass eine Inbetriebnahme der Dreifachturnhalle und des Musikschulzentrums Feld in diesem Jahr nicht mehr möglich ist», sagt Christoph Ackermann, Schulpräsident von Flawil und Präsident der Baukommission. Die Bauarbeiten für die Dreifachturnhalle ruhen bereits seit dem 12. November 2025.
Damals trat bei einer baulichen Kontrolle der Turnhalle die Vermutung auf, dass die verbauten Holzverbundplatten technische Mängel aufweisen. Bei einer Untersuchung der Berner Fachhochschule in Biel wurde bestätigt, dass die Vermutung stimmt und sich das Material voneinander trennt. «Die Ursache der Delaminierung ist noch nicht abschliessend festgestellt», so Ackermann. Seit dem verhängten Baustopp vergangenen November, weiss der Schulpräsident, wurden weitere Untersuchungen eingeleitet: «Diese dauern noch an.»
Unmittelbar nach dem Baustopp wurde die Baustelle gesichert und geschlossen. «Dies dient der Sicherung des aktuellen Zustands sowie des darin verbauten und gelagerten Materials», betonte damals Christoph Ackermann. Der Rohbau konnte Ende Oktober 2025 abgeschlossen werden. «Gemäss Planung hätten die Dreifachhalle und das Musikschulzentrum im kommenden Herbst in Betrieb genommen werden sollen. Dies lässt sich nicht realisieren», sagt Ackermann.
«Seitens der Bauherren wurde mittels Mängelrügen der Schaden angezeigt», ergänzt der Präsident der Baukommission. Allen beteiligten Unternehmen sei die Möglichkeit gegeben worden, dazu Stellung zu nehmen. «Die beauftragten Firmen des Bauprojekts werden bis auf Weiteres keine Arbeiten mehr erbringen», weiss Christoph Ackermann. So sollen mögliche Schäden beziehungsweise allfällige Schadenssummen nicht erhöht werden. «Es findet diesen Monat eine weitere Besprechung sowie eine erste technische Sitzung statt», verrät der Schulpräsident auf Anfrage. In der Besprechung sollen mögliche Lösungsansätze diskutiert werden. «Nach wie vor können noch keine Aussagen über Verantwortlichkeiten und Schadensumme gemacht werden», so Ackermann.
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